Schwerpunktthemen
Schwerpunktthemen

D ie Kinderhilfestiftung fördert Einzelprojekte sowie ambulante und stationäre Einrichtungen. Insbesondere legen wir aber Wert auf die langfristige Verbesserung und Kontinuität. Wir setzen deshalb Schwerpunkte mit herausragenden Projekten, die bei der Fürsorge von kranken und behinderten Kindern Modellcharakter haben. Folgende Projekte zählen zurzeit dazu:



Rückenwind

Seit 2009 unterstützt die Kinderhilfestiftung das Projekt Rückenwind. Es betreut Familien, in denen ein Kind längere Zeit im Krankenhaus verbracht hat und hilft ihnen danach den Alltag zu bewältigen. Ein Kind im Krankenhaus ist eine erhebliche Belastung für jede Familie. Umstände wie eine Frühgeburt, eine schwere oder chronische Erkrankung sowie eine drohende oder bestehende Behinderung sind nicht leicht zu bewältigen. Das Projekt „Rückenwind“ an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst möchte diesen Familien helfen. Ein engagiertes Team aus Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen und Kinderärzten kümmert sich in der Zeit des Übergangs vom Krankenhaus nach Hause um die betroffenen Kinder.
Ein Beitrag über die Arbeit des Nachsorgeteams “Rückenwind” wurde am 20. Oktober 2014 auch in der HR Hessenschau gezeigt.

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Medizinische Kinderschutzambulanz

Als wichtiger Baustein in einem interdisziplinären Kinderschutznetzwerk wurde die Medizinische Kinderschutzambulanz in der Universitätskinderklinik Frankfurt am Main im November 2010 gegründet. In der Kinderschutzambulanz können Kinder und Jugendliche ambulant oder stationär vorgestellt und untersucht werden, bei denen der Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch besteht. Die Kinderhilfestiftung e.V. hat das Projekt mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 100.000 Euro möglich gemacht. Im November 2011 feierte die Kinderschutzambulanz ihr einjähriges Bestehen.

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Integrative Spielplätze

Das „Tabaluga-Dorf“, 1996 von der Kinderhilfestiftung e.V. initiiert und nach dem kleinen Drachen aus den Konzerten von Peter Maffay benannt, wurde seinerzeit als erster integrativer Spielplatz in Deutschland eröffnet. Nach dem Motto „Integration statt Ausgrenzung“ entstand ein Spielparadies, das chronisch kranken und gesunden Kindern einen Ort für gemeinsame Spielabenteuer bietet. Der Spielplatz ist mittlerweile seit 16 Jahren beliebter Treffpunkt für Kinder mit und ohne Behinderung aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. In ihrem 30. Jubiläumsjahr 2012 ermöglichte die Kinderhilfestiftung e.V. nun die umfassende Neugestaltung des integrativen Spielbereichs.

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Kinderdermatologie

2011 griff die Kinderhilfestiftung e.V. der Uni-Klinik Frankfurt beim Neubau der dermatologischen Station für die Versorgung junger hautkranker Patienten unter die Arme. Die Kinderdermatologie in der Frankfurter Uni-Klinik ist die zentrale Anlaufstelle im Raum Frankfurt-Offenbach. Die Kosten von insgesamt 400.000 Euro wurden durch Spenden der Kinderhilfestiftung e.V. getragen.
Aufgrund der Zentralisierung und Erneuerung des Medizin-Campus 2010 wurde die Restrukturierung nötig. Innerhalb der dermatologischen Station gibt es neben der alltäglichen ambulanten Versorgung von dermatologischen Erkrankungen auch eine speziell für Kinder und Jugendliche ausgelegte Abteilung.

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Rückenwind

Das Team um Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, der seit vielen Jahren dem medizinischen Beirat der Kinderhilfestiftung e.V. angehört, verbindet medizinisches Know-How mit großer Fürsorge. In vorbildlicher Weise, und oftmals in ihrer Freizeit, kümmert sich das Team um die besonderen Bedürfnisse der kranken Kinder und ihrer Eltern. Nur durch diesen besonderen Einsatz kann vielen Familien durch die schwere Zeit geholfen werden. Derzeit werden zwölf Familien mit früh- oder neugeborenen Kindern betreut. Daher ist die Arbeit der Höchster Kinderklinik der Kinderhilfestiftung ein besonderes Anliegen. Rückenwind bietet Familien durch die Kombination aus psychologischer und praktischer Betreuung unkompliziert und wirkungsvoll Hilfe zur Selbsthilfe an.

Die Kinderhilfestiftung unterstützt das Projekt mit 100.000 Euro. Ziel ist, dass anschließend die Krankenkassen die Kosten für die Nachsorge übernehmen.

Zur Website des Nachsorgeteams Rückenwind am Klinkum Frankfurt Höchst:

http://www.klinikumfrankfurt.de/kliniken-institute-zentren/klinik-fuer-kinder-und-jugendmedizin/das-team/nachsorgeteam-rueckenwind.html

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Medizinische Kinderschutzambulanz

Die Medizinische Kinderschutzambulanz erweitert seit zwei Jahren den Zuständigkeitsbereich der Kinderklinik am Uniklinikum Frankfurt. Erst durch sie wird eine langfristige Betreuung und ausführliche sowie fachkundige Untersuchung von Kindern möglich, die Gewalt, Vernachlässigung oder Misshandlung ausgesetzt waren. Ein entsprechend geschulter und versierter Arzt ist hier 24 Stunden an 7 Tagen die Woche erreichbar. Zum einjährigen Jubiläum würdigte ein Symposium, das in Zusammenarbeit mit der Kinderhilfestiftung entstand, die Erfolge.

Am 17. November 2010 wurde die Kinderschutzambulanz eröffnet, ein Jahr später bot das Symposium Anlass für ein erstes Fazit: Mehr als 150 Privatpersonen und Jugendämter, die dem Verdacht auf Kindermisshandlung nachgingen, wandten sich bereits im Verlauf des ersten Jahres hilfesuchend an die ausgebildeten Kinderschutzmediziner. Laut Gastgeber und verantwortlichem Leiter der Medizinischen Kinderschutzambulanz Prof. Dr. Matthias Kieslich seien mehr als 100 Kinder untersucht worden, lediglich in 20 Fällen habe sich der Verdacht nicht bestätigt. Dies impliziert die Relevanz der Einrichtung. Binnen eines Jahres wurden an der Uniklinik mehr Misshandlungsfälle untersucht, aufgedeckt und behandelt, als in den vergangenen 10 Jahren insgesamt – ein Resultat, das auch darauf zurückzuführen ist, dass es sehr wenige ausgebildete Kinderschutzmediziner gibt. Eine vergleichbare Einrichtung existiert innerhalb Hessens nur in Kassel.

Anlässlich des Symposiums kamen in Frankfurt viele engagierte Fachleute zusammen. Auch der hessische Sozialminister Stefan Grüttner unterstrich mit einem Impulsreferat zur Eröffnung der Podiumsdiskussion die Wichtigkeit der Einrichtung und der Vernetzung der Akteure, die im Bereich Kinderschutz tätig sind.

Die Kinderhilfestiftung als Mitveranstalter unterstützte die Kinderschutzambulanz bei der Organisation und Pressearbeit des Symposiums und trug durch Spenden zu dessen Verwirklichung bei.

Zur Website der Kinderschutzambulanz:

http://www.kinderschutzambulanz-frankfurt.de/

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Integrative Spielplätze

Die langjährige Kooperation der Kinderhilfestiftung e.V. und der Stadt Frankfurt, in deren Rahmen bereits drei große Spielplätze entstanden sind und viele weitere integrative Spielgeräte angeschafft wurden, gilt als beispielhaft in Deutschland.
Mit der Aktion „Unser Spielplatz wird integrativ“ erweiterte die Kinderhilfestiftung e.V. 2007 in ihrem 25. Jubiläumsjahr zwölf bestehende Spielplätze in Frankfurt und Umgebung um multifunktionale Spielgeräte für behinderte Kinder. Außerdem wurde der dritte integrative Spielplatz in Schwanheim gebaut.

Das Ziel der Aktion war, behinderten und nichtbehinderten Kindern gemeinsame Spielerlebnisse zu schaffen. Bei der Entwicklung der Spielgeräte wurden die Wünsche und Erfahrungen von behinderten Kindern mit berücksichtigt. Eine Mischung aus Wandspielen, befahrbaren Spielgeräten und speziellen Schaukelsitzen ermöglicht auch körperlich eingeschränkten Kindern die Teilhabe am Spielplatz.

Schon 1996 entstand mit Hilfe der Kinderhilfestiftung in Frankfurt-Fechenheim der erste integrative Spielplatz Deutschlands, ein Jahr später folgte in Frankfurt-Sachsenhausen der zweite. Im Jubiläumsjahr wurde auf dem Gelände des Waldspielparks in Schwanheim der dritte barrierefreie Spielplatz gebaut, der ganz im Zeichen der Dinosaurier steht. Nicht nur für Kinder mit und ohne Handicap, sondern auch für Senioren stehen dort Trainingsgeräte bereit. Der Verein verwirklichte damit eine völlig neue Form der Integration.
Die Kosten von insgesamt 370.000 Euro für Planung, Gestaltung und Realisierung des Spielplatzes wurden durch Spenden der Kinderhilfestiftung getragen. Für den Umbau der zwölf anderen Spielplätze in Frankfurt und Umgebung wurden weitere finanzielle Mittel bereitgestellt.

2012 wurde der Spielplatz zusammen mit der Stadt Frankfurt renoviert. Zahlreiche neue Geräte sowie ein modernisierter integrativer Spielbereich ermöglichen Kindern mit und ohne Behinderung das gemeinsame Spielen. Die Kinderhilfestiftung unterstützte die Arbeiten mit 120.000 Euro, die Stadt Frankfurt steuerte 60.000 Euro bei und übernahm, wie bei den bisherigen Projekten, die Konzeption und das Projektmanagement auf dem Fechenheimer Spielplatz.

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Kinderdermatologie

2011 griff die Kinderhilfestiftung e.V. der Uni-Klinik Frankfurt beim Neubau der dermatologischen Station für die Versorgung junger, hautkranker Patienten unter die Arme. Die Kinderdermatologie in der Frankfurter Uni-Klinik ist die zentrale Anlaufstelle im Raum Frankfurt-Offenbach. Die Kosten von insgesamt 400.000 Euro wurden durch Spenden der Kinderhilfestiftung e.V. getragen.

Aufgrund der Zentralisierung und Erneuerung des Medizin-Campus 2010 wurde die Restrukturierung nötig. Innerhalb der dermatologischen Station gibt es neben der alltäglichen ambulanten Versorgung von dermatologischen Erkrankungen auch eine speziell für Kinder und Jugendliche ausgelegte Abteilung. Neben den Räumen, die speziell für die jungen Patienten hergerichtet wurden, konnten durch das Engagement der Kinderhilfestiftung e.V. auch die nötigen medizinischen Geräte finanziert werden.

Zur Website der Uni-Klinik Frankfurt:

http://www.kgu.de/index.php?id=1104/

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